Schulhunde

 

Das sind unsere Schulhunde Cleo und Valley

 

 

 

Am 21.03.2018 haben Cleo und Valley erfolgreich ihre Schulhundeausbildung absolviert und ein entsprechendes Zertifikat erhalten. Sechs Monate dauerte die Ausbildung bei der Therapiehundeausbildung Saarland unter Ausbildungleitern für tiergestützte Therapie und Pädgogik Jutta Birk. Die Ausbildung umfasste unter anderem rechtliche Aspekte, Hygienebestimmungen, Sicherheitsmaßnahmen, Präsentaion des Hundes, Lernverhalten des Hundes, Stress beim Hund, Motivation des Hundes, Kontaktübungen, praktische Übungen für Schulhunde, Einsatzplanung, Krankheitsbilder sowie praktische Einsätze mit Kindern.

 

Neben dem Zertifikat erhielten beide Hunde auch ein Tauglichkeitsgutachten, welches bestätigt, dass die Hunde in vollem Umfang und ohne Einschränkungen für die Arbeit als Schulhund geeignet sind.

 

Die Hunde werden regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt und es wir jährlich ein gesundheitliches Gutachten erstellt. Sie werden regelmäßig geimpft, entwurmt und gegen Zecken sowie Flöhe prophylaktisch behandelt. In der Schule liegt ein Ordner bereit, der jederzeit von Interessierten eingesehen kann. Dort werden alle wichtigen Dokumente aufbewahrt und stets aktualisiert.

 

Valley ist eine sehr offene Border Collie Hündin und ein echter Schmusehund. Sie lässt sich stundenlang kraulen und liebt alle Menschen sowie vor allem Kinder. Cleo ist ein kleines Energiebündel. Kinder liebt sie über alles und ist mit ihnen sehr vorsichtig und bedacht. Bei neuen Menschen ist sie immer etwas zurückhaltet und reserviert. Wenn man aber etwas Geduld mitbringt, kann man auch ihr Hundeherz gewinnen. Die Entlebucher Sennenhündin lernt schnell neue Tricks, was die Kinder immer sehr begeistert.

 

Einsatzbericht  - September 2017

Seit Beginn der Ausbildung sind Cleo und Valley regelmäßig im Unterricht zu Besuch. Dort werden beide als Co-Lehrer auf 4 Pfoten eingesetzt. Im Unterrichtsalltag sorgen sie für Ruhe und Entspannung, sowie ein angenehmes Lernklima. Die meiste Zeit verschlafen die beiden aber in ihrer Hundebox, die ihnen als Rückzugsort dient.

In ausgewählten Phasen des Unterrichts dürfen die Kinder den Hund streicheln oder Fellpflege betreiben. Außerdem wurde ein Hundedienst in der Klasse eingerichtet.

 

Dazu gehören folgende Aufgaben:

Ø    täglich frisches Wasser bereitstellen

Ø    Staubsaugen des Klassenraumes und der Hundeplätze

Ø    Reinigung der Futternäpfe

Ø    Ruheplätze aufräumen

Ø    Essensrestepolizei

 

Außerdem werden Cleo und Valley als Lesehunde eingesetzt. Kinder, die besonders unkonzentriert sind, hilft es merklich, wenn einer der Hunde neben dem Kind abgelegt wird. Oftmals arbeitet das betreffende Kind dann viel besser.

 

In der Neigungsgruppe Hund dürfen die Kinder aktiv mit den beiden Hunden arbeiten. Sie führen mit den Hunden verschiedene Tricks aus oder gehen mit ihnen spazieren. Außerdem lernen sie viele wichtige Regeln im Umgang mit dem Hund. Dazu gehören unter anderem die 12 goldenen Hunderegeln oder auch die Körpersprache des Hundes. Theorie und Praxis werden somit sinnvoll miteinander verknüpft. In der Neigungsgruppe Hund befinden sich zehn Kinder. Folglich hat die Lehrperson die Möglichkeit, viel individueller auf die Kinder und deren Bedürfnisse einzugehen. Die kleine Gruppengröße ermöglicht viel Kontakt mit den Hunden und eine direkte Interaktion. Hier kommt auch das Kontaktliegen zum Einsatz. Dies ist für die Kinder eine sehr schöne Erfahrung, bei welcher sie zu ihrer inneren Ruhe finden und aktiv mit dem Tier in Kontakt treten können.

Bei Wandertagen sind die Hunde ebenfalls mit dabei. Bei gutem Wetter wird der Unterricht mit Hund auch gerne auf den Schulhof verlagert. Hier können die Kinder den Hund beispielsweise durch einen Parcours führen oder das Führen an der Leine üben.

Im Rahmen der Schulhundeausbildung hatten unsere Hunde auch zwei weitere Praxiseinsätze. Der erste fand in den Räumlichkeiten der Schulhundeausbildung statt. Hierzu kamen ausgewählte Schülerinnen und Schüler dazu, die mit den Hunden verschiedene Tricks und Übungen ausführen durften. Cleo und Valley hat dieser Einsatz sehr viel Spaß gemacht und sie haben motiviert mitgearbeitet.

Des Weiteren besuchte Valley die Kindergartenkinder aus dem Kindergarten St. Maximin in Dillingen. Die Großen von morgen waren sehr brav und hatten viel Freude mit den Hunden. Valley hat der Einsatz im Kindergarten Spaß gemacht und sie war motiviert bei der Sache. Cleos Praxiseinsatz fand in der therapeutischen Schülerhilfe in Dillingen statt. Auch sie hatte viel Freude mit den Kindern und arbeitete gut mit.

 

Cleo und Valley bereitet die Arbeit mit Kindern große Freude. Manchmal brauchen sie aber auch eine Auszeit. Im Büro von Frau Lebold, können sich die Hunde zurückziehen und entspannen. Frau Nesges und Frau Lebold achten sehr darauf, dass die Hunde nicht überfordert werden. Deshalb sind sie nur in ausgewählten Stunden im Einsatz. In den Pausen dürfen die beiden auf der Wiese hinter dem Schulgebäude toben und spielen.

 

 

Individuelles Hygiene- und Sicherheitskonzept

der Grundschule Heidstock-Luisenthal in Völklingen

Um den Schulhund-Einsatz zu ermöglichen, wurde ein individuelles Hygiene- und Sicherheitskonzept erstellt, das auch Kinder mit einer Hundehaarallergie berücksichtigt.

 

Zu diesem Konzept gehören folgende Punkte:

-   Die Schulhunde Cleo und Valley sind im gesamten Schulgebäude an der Leine zu führen.

-   Die Hunde kommen sauber und gut riechend zum Einsatz.

-  Des Weiteren dürfen sie nur in Klassenräumen frei laufen und eingesetzt werden, in denen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegt.

-  Die Hunde dürfen sich in Räumen, in denen sich Kinder mit einer Hundehaarallergie befinden, nicht aufhalten.

-    Ebenfalls dürfen Speisesaal und Sanitäranlagen nicht von den Tieren betreten werden.

-  Weiterhin müssen alle etwaigen Verunreinigungen, die durch die Hunde entstehen, unverzüglich von der Hundeführerin beseitigt werden. Dazu gehört beispielsweise das Aufwischen von Sabberwasser.

-    Außerdem wird darauf geachtet, dass sich die Kinder nach jedem Einsatz der Schulhunde sehr gründlich die Hände waschen.

-   Bei Kontaktübungen wird eine Schutzdecke verwendet, um die Kleidung der Kinder vor etwaigen Verunreinigungen oder Schäden durch die Krallen zu schützen.

-  Die Kinder dürfen die Hunde nur an der Leine führen, wenn die Tiere zusätzlich mit einer zweiten Leine durch die Hundeführerin gesichert sind.

-   Die Hunde dürfen nicht an den Kindern hochspringen. Außerdem wird darauf geachtet, dass die Tiere den Kindern nicht durch das Gesicht lecken.

-   An der Eingangstür der Schule und den Türen der Räume, in denen sich die Schulhunde aufhalten, wurden Türschilder angebracht, welche darüber informieren, dass ein Schulhund anwesend ist.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir an unserer Schule das Schulhundeprojekt realisieren können. Unsere Freundinnen auf 4 Pfoten sind zu einem festen Bestandteil der Schulgemeinschaft geworden und sorgen immer für gute Laune. 

Wir danken insbesondere unserem Schulträger, der Stadt Völklingen sowie unserer Schulleiterin Frau Schmidt-Petersohn, für die Offenheit ein solches Projekt an unserer Schule zu initiieren.  

 

Frau Lebold mit Cleo & Frau Nesges mit Valley                    

 

Elterninformation Schulhund

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